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Biobank
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Biobank

09.01.2025

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Um die Ergebnisse der medizinischen Grundlagenforschung vollständig in die Diagnose und Behandlung klinischer Erkrankungen einfließen zu lassen, haben sich in den letzten Jahren die Konzepte der translationalen und der Präzisionsmedizin zunehmend etabliert. Als vielversprechende Brücke zwischen diesen beiden Bereichen sind Biobanken landesweit entstanden. Je niedriger die Lagertemperatur einer Probe ist, desto näher kommt sie ihrem Zustand bei der Entnahme aus dem Körper. Für die Kurzzeitlagerung kann ein automatisiertes Lagersystem bei -20 °C gewählt werden, während für strategisch gesammelte Proben aufgrund der längeren Lagerdauer in der Regel ein automatisiertes Lagersystem bei -80 °C oder -196 °C zum Einsatz kommt.

Ein automatisiertes Lagersystem für biologische Proben umfasst im Allgemeinen drei grundlegende Arbeitsmodule: Probenannahme (oder -ausgabe), Probentransport und Probenlagerung (oder -entnahme). Die Hardware besteht aus einem Empfangsbereich, einem automatisierten Transportmechanismus (Roboterarm oder Linearbewegungsmodul mit mehreren Freiheitsgraden) und einem Kühlraum (Kühlschrank oder Flüssigammoniaktank). Alle drei Komponenten werden von der Probenverwaltungssoftware gesteuert.

Die Kryo-Temperatur-Schrittmotoren der Kingsni KVM-Serie und der Kryo-Temperatur-Lineartisch der KLS-Serie können zur automatischen Lagerung und Entnahme von Probenkits in -196℃-Dampfphasen-Flüssigammoniak-Gefrierschränken verwendet werden.

Der automatische Öffnungsmechanismus des Flüssigammoniaktanks zur Lagerung biologischer Proben kann während des Nachfüllens Temperaturen von bis zu -60 °C im Bereich der Öffnung erreichen. Der vom KECM-Kryotemperatur-Servomotor und dem PB-Kryotemperatur-Getriebe angetriebene Öffnungsmechanismus funktioniert auch bei niedrigen Temperaturen einwandfrei.